Freiheit hinter Gitterstäben (Gesetze um sie schön zu reden)
Der eigens von Mario Mrazek (und Lars van Roosendaal) für die Kundgebung „Erstklassige Rechte statt letztklassiges Gesetz“ komponierte Song „Freiheit hinter Gitterstäben) Gesetze um sie schön zu reden) spiegelt 1a wieder, wieso diese Kundgebung so wichtig ist! Es ist ein öffentliches Zeichen von Vielfalt, von gleichen Rechten notwendig, um auch den Druck auf die Verhandlungen der Regierungsparteien zu verstärken, denn der Ende Oktober durchgesickerte Entwurf wäre eine Bankrotterklärung der Rechte von Lesben, Schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Personen. Für völlige Gleichstellung, statt diskriminierendes Gesetz!
SPÖ, ÖVP: Lasst uns endlich unsere Liebe zeigen dürfen!
Die reaktionären Kräfte in der ÖVP weigern sich beharrlich, die gesellschaftliche Realität zu erkennen, sowie Lesben, Schwulen und transidenten Personen die ihnen zustehenden Rechte zuzuerkennen. Die Verweigerung des Standesamt und jedweden öffentlichen Zeichens von Homosexualität ist dabei nur die Spitze der Verweigerungen. In ihrem schwarz-weiß Denken, verkennen, sie eines: Liebe ist das höchste Gut und diese gehört geschützt – egal ob homo oder hetero!
PETITION „Erstklassige Rechte statt letztklassiges Gesetz!“ ONLINE!
Auf unserer Kampagnen-Webseite erstklassigerechte.at ging soeben die Online PETITION zu unseren Forderungen nach vollständiger rechtlicher Gleichstellung ohne Kompromisse online. Bitte unterschreiben, weiterleiten und verbreiten. Jede Unterschrift zählt!
Zur PETITION
Wiener Weihnachtsmärkte 2009 im Überblick
In wenigen Tagen beginnt die Saison 2009 der Wiener Weihnachtsmärkte. Dann locken wieder zahlreiche Weihnachtsmärkte im gesamten Stadtgebiet Wiens dazu ein, mit Freund_innen und der Familie diesen Highlights der Vorweihnachtszeit einen Besuch abzustatten. Im folgenden gibt es einen Überblick über die größten, schönsten und wichtigsten Weihnachtsmärkte Wiens – inklusive Öffnungszeiten.
Aufruf Kundgebung „Erstklassige Rechte statt ein letztklassiges Gesetz“
Für völlige Gleichstellung jetzt!
Seit vielen Jahren kämpfen Lesben, Schwule und Transgender für die völlige rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung. Vor 20 Jahren führte Dänemark als erstes Land der Welt die Eingetragene Partner_Innenschaft ein. Mittlerweile öffnen immer mehr europäische Länder die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Das Konzept des 21. Jahrhunderts muss daher lauten: Völlige Gleichstellung ohne Kompromisse! Wir sind mitten in der Gesellschaft und lassen uns nicht (länger) ins Besenkammerl verbannen!
„Homo-Ehe“-Entwurf: Diskriminierung in Serie statt Gleichstellung
Heute Vormittag luden das Rechtskomitee Lambda und die Grünen (Andersrum) zu einer Pressekonferenz, um die diskriminierenden Bestandteile des Gesetzesentwurfes zur „Eingetragenen Partnerschaft“ auch den MedienvertreterInnen zu präsentieren. Hier auf „think outside your box“ gibt es exklusiv die Unterlagen der Pressekonferenz mit sämtlichen Informationen:
Demo-Aufruf: „Erstklassige Rechte statt letztklassiges Gesetz!“
Der von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner vorgelegte Gesetzesentwurf für Lesben und Schwule mag vordergründig als Fortschritt erscheinen, doch so wie sich dieser (nicht endgültige) Entwurf präsentiert, ist er ein Rückschritt und stellt die Ungleichbehandlung auf eine gesetzliche Basis. UNS REICHTS! Nun ist es an der Zeit, für unser Anliegen und unsere Rechte, auf die Straße zu gehen und den Druck auf die EntscheidungsträgerInnen zu erhöhen, endlich dieser skandalösen Diskriminierung ein Ende zu setzen bzw. diese nicht auch noch gesetzlich zu verankern!
Uns reicht’s, doch HOSI Wien (noch immer) nicht(?)
Die HOSI Wien, welche ursprünglich den Gesetzesentwurf von Claudia Bandion-Ortner als brauchbar empfunden hat, möchte nicht den öffentlichen Druck von der Straße auf die Regierungsparteien erhöhen. Zahlreiche Vereine, Organisationen, Parteien und Privatpersonen rufen zu einer Kundgebung am 13.11.2009 auf, um gegen dieses Gesetz und für die volle rechtliche Gleichstellung homosexueller PartnerInnenschaften zu demonstrieren. Nicht so die HOSI Wien, welche (vorerst) nicht mit aufrufen möchte.
„Homo-Ehe“: Wir wehren uns gegen das „Apartheidsgesetz“!

Bild © Lars van Roosendaal
Der vorgelegte Entwurf zur „Eingetragenen Partnerschaft“ für homosexuell l(i)ebende Menschen, teilt die BürgerInnen in 2 Klassen: Heterosexuelle BürgerInnen, die ihre Liebe am Standesamt inklusiver sämtlicher Rechte schließen dürfen, und homosexuelle BürgerInnen, die ihre Liebe im „Hinterkammerl schließen dürfen“ (Magistrat oder Bezirksverwaltungsbehörde) – selbstverständlich ohne Zeremonie und ohne allen Rechten! Sie dürfen nicht den Namen des/der Partners/in annehmen oder keine Kinder adoptieren. Willst auch du diese Apartheidspolitik nicht hinnehmen, dass komme zum Vernetzungstreffen, damit wir gemeinsam ein öffentliches Zeichen setzen können!
Ein kleiner „Beweis“, wie sehr SPÖ Lesben & Schwule verraten hat
Die SPÖ ist auf ganzer Linie vor den reaktionären Kräften innerhalb der ÖVP umgefallen. Das Resultat davon ist, dass und ein Gesetzesentwurf vorliegt, der – anstatt zu beenden – die Diskriminierung und die Abqualifizierung von Lesben und Schwulen als BürgerInnen Österreichs zweiter Klasse gesetzlich festschreiben würde. Dabei forderte die SPÖ selbst bereits in der Vergangenheit mehrfach die rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen mit heterosexuellen Paaren, sowie die Öffnung der heterosexuellen Ehe für homosexuelle PartnerInnenschaften. Allein, die Umsetzung ist gründlich gescheitert. Hier im Folgenden nun zwei kleine Beweise für diesen „Betrug“ an Lesben und Schwulen:
„HOSI Wien“ „begrüßt“ diskriminierenden „Homo-Ehe“ Entwurf
Gestern wurde der Entwurf zur „Eingetragenen Partnerschaft“ für Lesben und Schwule von der parteiunabhängigen ÖVP-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner an die Ministerien verschickt. Dieser Entwurf ist eine Verhöhnung von homosexuellen PartnerInnenschaften. Diese Sichtweise wird von (fast) allen – die für eine rechtliche Gleichstellung eintreten – geteilt? (Fast) allen? Nein, die SoHo möchte diesen Entwurf noch nicht kommentieren, da die SPÖ noch nachverhandeln möchte, und auch die Hosi (Homosexuellen Initiative) weißt den Entwurf nicht zurück. Ganz im Gegenteil…
Umfrage: Was ParlamentarierInnen zur Homo-Ehe denken
Das Justizministerium hat heute den Gesetzesentwurf zur „Eingetragenen Partnerschaft“ (Homo-Ehe) für Lesben und Schwule präsentiert. Dieser Entwurf ist skandalös diskriminierend und eine Bankrotterklärung der Homo-Rechte in Österreich. Seit 3 Wochen habe ich alle 183 Abgeordnete zum Österreichischen Nationalrat kontaktiert und um Teilnahme an einer kurzem Onlineumfrage zum Thema rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen eingeladen. Gerade einmal 37 ParlamentierInnen sind meiner Bitte gefolgt. Hier im Folgenden die Ergebnisse:















